Datensicherung in der Cloud: Teil 1 – Dropbox

Veröffentlicht am: 6. Februar 2012 Aktualisiert am: 8. März 2012

Die Speicherung von Daten ist ein facettenreiches Thema mit vielerlei Auswirkungen auf die Gesellschaft und unser alltägliches Leben. Verschiedenste Unterlagen, auch offizieller Natur, werden eingescannt oder von vornerein in digitaler Form übermittelt. Manche Projekte erfordern die Zusammenarbeit über geographische Distanzen hinweg – auch wenn es vielleicht nur ein paar Kilometer sind. Vielleicht möchte man aber auch nur einige persönliche Dateien sicher aufbewahren.

Sichere Aufbewahrung bedeutet in diesem Falle, dass selbst ein Hausbrand das zu beschützende Gedankengut oder Memento nicht zerstören könnte. Vielleicht gibt aber auch einfach die entscheidende Festplatte den Geist auf. Natürlich mindestens eine Stunde vor dem nächsten geplanten und längst überfälligen Backup.

Neben der Sicherung von Daten auf dem eigenen PC ist es vor allem uch für Unternehmen wichtig, Email zu archivieren. Die EMail Archivierung ist also genauso wichtig anzusehen wie die Datensicherung.

Datensicherung in der Cloud

Zum Glück können wir auf die aufwendigen Speicherrituale unserer Vorfahren (z. B. auf riesigen Bandlaufwerken) verzichten. Es gibt eine Fülle an sogenannten Cloud Storage Anbietern, von denen ich euch in dieser Serie zwei besonders interessante Vertreter vorstellen möchte. Im heutigen Artikel geht es zunächst um Dropbox.

Dropbox

Als populärstes Startup im Bereich der Daten-in-den-Wolken-Lagerung kann Dropbox mit einer großen Nutzerzahl und ständiger Weiterentwicklung einiges bieten. Der kostenlose Account fängt bei 2 GB an, kann allerdings mit ein bisschen propagandistischer Arbeit im Sinne des Herstellers nach und nach aufgebessert werden, ohne auch nur einen Cent ausgeben zu müssen.

Besonders angenehm ist die plattformübergreifende Integration: So kann ich auf dem Mac, auf dem PC, auf dem iPhone und dem iPad alle wichtigen Daten zum stetigen Abruf bereithalten. Lokale Kopien der jeweiligen Dateien liegen auf jedem Gerät, sodass ich im Notfall auch aktuelle Offlineversionen habe, sollte mal der Internetprovider streiken oder der Router das Zeitliche segnen.

Zur Zusammenarbeit kann ich Ordner mit Kollegen und Kunden teilen, diese müssen sich nur einen kostenlosen Account zulegen. Des Weiteren gibt es einen speziellen Ordner für öffentliche Dateien und einen für Fotos.

Besonderheiten: Lokale Dateistruktur, Spezialordner für Fotos und öffentliches Teilen von Dateien

Auch unterwegs hat man mit Dropbox alles wichtige dabei. Zum Beispiel eine Kopie von Faust.

Beim öffentlichen Ordner hat nicht gleich die halbe Welt Zugriff auf meine Daten, sondern es wird via Kontextmenü im Explorer ein spezieller Link kopiert, der zum Aufruf der jeweiligen Dateien berechtigt. Diesen kann ich via Skype, ICQ, Email oder auf eine Serviette gekritzelt weitergeben, um zum Beispiel die neueste Proberaumaufnahme meiner Band zu teilen.

Der Foto-Ordner arbeitet ähnlich. So kann ich hier meine Urlaubsfotos in Unterordnern (die zugleich den Namen der jeweiligen Galerie definieren) ablegen, um dann über das Kontextmenü (Rechtsklick im Explorer auf den Ordner der Galerie) den öffentlichen Link für Freunde, Bekannte oder das nette Mädel aus dem Fitnessstudio zu kopieren und weiter zu schicken.

Hier könnt ihr euch einen kostenlosen Account zulegen. Bei Fragen zur Dropbox, Mädels aus dem Fitnessstudio oder (qualvoll) sterbenden Festplatten stehe ich in den Comments zur Verfügung.

Weitere Videos zum Thema

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