Datensicherung in der Cloud: Teil 2 – Minus

Veröffentlicht am: 7. Februar 2012 Aktualisiert am: 7. Februar 2012

Gestern präsentierten wir euch den Platzhirsch im Bereich der privaten Cloud-Storage-Lösungen, Dropbox. Heute möchte ich auf einen interessanten Newcomer eingehen, welcher sich Minus nennt. Ob die Namenswahl bei diesem Produkt marketingtechnisch geglückt ist sei dahingestellt. Minus hat nämlich einiges zu bieten.

Der Hauptvorteil von Minus ist der verhältnismäßig große Basisspeicherplatz: mein frisch angelegter Account startete mit sage und schreibe 11 GB an kostenlosem Speicherkontingent. Ähnlich dem Verfahren bei Dropbox muss man nicht zwingend Geld für mehr Speicher ausgeben, interessanterweise bietet Minus auch noch keine Premiumdienste als solche an. Das Aufstocken vom eigenen Speicher findet momentan noch auf wegen der Mundpropaganda über soziale Netzwerke statt. Wer Freunde wirbt, wird nicht nur persönlich mit einem zusätzlichen Gigabyte (bei Dropbox sind es nur 250 MB) belohnt. Der geworbene Freund erhält netterweise den gleichen Bonus.

Komplett in der Wolke

Ein weiterer nennenswerter Unterschied, aber zugleich auch kleiner Nachteil, ist die Absenz einer lokalen Ordnerstruktur. So werden die gesicherten Daten nur in der Cloud angelegt, können dort aber in Ordnern organisiert und sogar mit Tags versehen werden. So bleibt auch eine größere Sammlung an Bildern oder Dokumenten stets übersichtlich. Egal ob man mit dem Mac oder PC unterwegs ist, ein Upload erfolgt einfach per Drag & Drop auf das Symbol im Tray bzw. in der Finderleiste. Android und iOS werden selbstverständlich auch unterstützt.

Die Verwendung von Tags wird besonders im Zusammenspiel mit der Feed-Funktionalität interessant. Ähnlich wie bei einem RSS-Newsfeed werden als öffentlich markierte Dateien dem näheren Freundeskreis oder den Followern zugänglich gemacht. Das Modell der Follower wurde ähnlich Twitter umgesetzt, so kann man nach interessanten Accounts suchen und deren Feeds abbonieren. Zusätzlich bietet Minus über das Webinterface auch eine Funktion an, mit der man die öffentlichen Feeds erforschen kann. Hierbei kann nach Datentyp gefiltert werden, um beispielsweise die dort gelagerte Musik zu erforschen.

Minus präsentiert sich also als funktionsstarke Mischung aus SoundCloud, Dropbox, Flickr  und Filesharingseiten mit reichlich Potenzial und solidem Frontend. 

 

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