Home – Ein Dokumentarfilm von Yann Arthus-Bertrand

Veröffentlicht am: 5. Juni 2009 Aktualisiert am: 5. Juni 2009

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.

Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.

Damit der Film die größtmögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.

home

So steht es auf der YouTube Seite vom Film „Home“, welcher vom französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand erstellt wurde. Der 120 minütige Film ist im Kino zu sehen, die 90 minütige Fassung auf YouTube, welche bis zum 14. Juni 2009 – natürlich in HD Qualität – zu sehen ist.

Dieser Film soll die Schönheit der Erde darstellen, aber auch zeigen, was der Mensch alles verändert hat und das man jetzt handeln muss. Der Film besteht ausschließlich aus Luftaufnahmen von unterschiedlichen Orten der Erde. Er zeigt die Vielfalt der Erde und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen. Die Aufnahmen zum Film wurden in über 50 Ländern der Welt durchgeführt. Die guten Aufnahmen sind durch modernste Kameratechnik entstanden.

Mit dem Helikopter sind er und sein Team von Ort zu Ort geflogen und aus der Vogelperspektive faszinierende Bilder bzw. Videos aufgenommen. Insgesamt flogen sie 21 Monate lang über die Kontinente.

Allerdings war dies nicht sehr billig und so hat der Film mehrere Millionen Euro gekostet. Ein großer Teil des Geldes kam vom französischen Luxusgüter Konzern PPR, aber auch andere Unternehmen haben ihn dabei unterstützt, darunter auch Firmen wie Total. Aber das Geld war für die Mitarbeiter und Behörden notwendig, denn die Kamera, die für das Militär entwickelt wurde, ist so detailliert, dass er oftmals unter Verdacht des Geheimnisverrats gerriet. So wurde fast die Hälfte des Materials von Indien zensiert. Aber auch in den USA droht ihm ein Prozess, da er ohne Erlaubnis eine Rindermast gefilmt hatte.

Daher sollte sich jeder diesen Film angeschaut haben. Wer nicht ins Kino gehen will, kann einfach auf YouTube vorbeischauen:

FILM AUF YOUTUBE ANSEHEN

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