Browsergames immer beliebter

Veröffentlicht am: 14. April 2015 Aktualisiert am: 14. April 2015

Laptop

Bild von Ricky Romero

Computerspiele sind beinahe so alt wie der Computer selbst. Schon in den 50er-Jahren entstanden an Universitäten die ersten Ansätze der digitalen Freizeitbeschäftigung. Aus den damals eher technischen Versuchen entwickelte sich mit der Zeit ein boomender Markt. Viele technische Innovationen haben die Spieleentwicklung seither geprägt. Sei es die Einführung der CD-Rom, oder aber das Internet. Auf einmal spielte man nicht mehr alleine für sich, sondern zusammen mit Freunden bzw. gegeneinander auf virtuellen Schlachtfeldern oder Rennstrecken.

Neben den Spielen der großen Publisher haben sich seit Ende der 90er-Jahre auch Browsergames zum festen Bestandteil der Spielszene entwickelt. Den Ausschlag dafür gab natürlich das World Wide Web, das über den Browser zugänglich wurde. Die ersten Browser-Games waren dabei noch eine simple Kombination aus PHP und MySQL, ohne ansprechende Grafik oder visuelle Elemente.

Dies war hauptsächlich den damals langsamen Internetverbindungen geschuldet. Flash, Java oder HTML5 war damals ebenfalls noch ein Fremdwort. Aufwendiger wurden die Spiele erst Anfang der 2000er, mit neuen Browserstandards und Internet-Flatrates.

Diese Entwicklung hat das Spielen am heimischen Rechner noch komfortabler gemacht. Browsergames wurden grafisch immer aufwendiger und komplexer. Der große Vorteil aber blieb: Der Benutzer muss keine zusätzliche Software auf seinem PC installieren. Das Spiel findet komplett Online statt. So steht einem Spiel zwischendurch selbst in der Arbeit nichts im Weg.

Etabliert haben sich die Browserspiele auch durch Online-Casinos und Poker-Portale. Bei Anbietern wie 32Red oder Pokerstars können interessierte Nutzer komfortabel über ihren Browser gegen menschliche Gegner eine Runde Karten spielen oder ihr Glück an einer virtuellen Slot-Maschine versuchen.

Wer stattdessen auf komplexere Spiele steht, der wird im Internet schnell fündig. Seiten wie browsergames.de haben sich, wie der Name schon sagt, auf Browsergames spezialisiert. Wenn man sich die Top-Ten der beliebtesten Spiele genauer vor Augen führt, wird die Präferenz der User schnell deutlich. Strategiespiele und Online-Rollenspiele stehen in der Gunst der Interessenten weit oben.

Als Beispiele sind hier „Stormfall: Age of War“, „Sparta: War of Empires“, „League of Angels“, „Rail Nation“, „Star Trek online“ oder „Neverwinter“ zu nennen.

Letzteres ist ein MMORPG, das auf den Geschichten des berühmten Rollenspiels Dungeons und Dragons basiert. Dieses Spiel ist so komplex, dass der Spieler selbst eigene Dungeons und Quests erstellen und so seine eigenen Abenteuer gestalten kann.

Auf „chip.de“ krönt das preisgekrönte Siedler Online auf Platz eins der besten Browserspiele. Hier kann der User seine eigene Stadt errichten, wie er dies schon bei der eigentlichen Siedler-Reihe für den PC gewohnt war. Dabei steht die Browser-Variante den gepressten Spielen auf Disc in nichts nach.

Ebenfalls ein Highlight in der Szene der Browsergames ist „Drakensang Online“, das sich an Spielen wie Blizzards Kassenschlager Diablo 3 orientiert. In einer faszinierenden 3D-Welt müssen die Spieler als Drachenkrieger, Zirkelmagier oder Waldläufer die Monster-Invasion aus Anderwelt abwehren. Dabei sind die Nutzer nicht auf sich alleine gestellt. Zusammen im Team mit anderen Spielern ziehen sie gegen andere reale Gegner in die Schlacht. Dabei ist es besonders wichtig, seinen Charakter immer weiter zu entwickeln und damit immer stärker zu machen.

Neben Strategie- und Rollenspielen haben sich auch Manager-Spiele unter den Browsergames etabliert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Fußball, Handball, oder Formel 1 dreht. Browsergames decken beinahe jede populäre Sportart ab.

In den letzten Jahren wurden dank Browsergames auch Klassiker der Videospielgeschichte zu neuem Leben erweckt. Spiele wie Street Fighter 2, Outrun, Prince of Persia können auf diversen Portalen im Internet ohne großen Aufwand direkt im Browser gespielt werden. Ohne zusätzliche Emulatoren wie der „Dos-Box“ wäre das auf einem PC mit Windows 7 oder 8 gar nicht mehr möglich. Die Archive decken dabei Klassiker aus den 1970er bis 90er-Jahren ab.

Das große Plus der browserbasierten Spiele ist neben der hinfälligen Installation auch die freie Verfügbarkeit. Die Games werden meist kostenlos und als Free-to-play-Titel angeboten. Für sein Hobby kann man aber durchaus auch Echtgeld investieren, um seine Charaktere durch diverse Gegenstände oder seine Mannschaft mit Topspielern zu verstärken. Dabei kann man sich einen gewissen Vorteil gegenüber den konkurrierenden Spielern verschaffen. Zwar sind diese Errungenschaften auch ohne echtes Geld zu holen, kosten aber weit mehr Zeit und sind schwierig zu verdienen. Daher wird bei den Free-to-play-Titeln in Spielerkreisen auch oft der Zusatz „pay-to-win“ benutzt.

Dass es auch in die andere Richtung gehen kann, zeigen Poker- oder Casino-Games wie beispielsweise auf 32Red. Hier kann man nicht nur Geld investieren, sondern auch Gewinne herausziehen.

Da diese Art von Spielen immer beliebter werden, geht der Trend immer mehr in Richtung mobile-gaming. Apps in Googles Play-Store oder dem Appstore von Apple von Poker- und Casino-Portalen sind daher keine Seltenheit. Dieser Trend setzt sich nun bei den Browserspielen fort. Da auf den gängigen Browsern der Smartphones diese Spiele kaum zu spielen sind, bieten einige Hersteller ihre Browserspiele bereits als Apps an. Als Beispiele hierfür sind Spiele wie „Immortalis“, „Clas of Clans“ oder „Empire: Four Kingdoms“ zu nennen. Natürlich hat man auch hier die Möglichkeit, durch „In-App-Käufe“ das Spiel ganz nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

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