Fallout 3 – Erste Impressionen

Veröffentlicht am: 24. November 2008 Aktualisiert am: 24. November 2008

Es ist vollbracht. Am 24.9 erhielt die traditionsreiche Fallout Serie einen würdigen dritten Teil. Bei dem Von Bethesda (Oblivion) entwickelten Spiel handelt es sich um einen Rollenspiel-Shooter, eine Genre das schon beinahe als abgeschrieben galt. Fallout spielt in einer postapokalyptischen Welt in der die Reste der Menschheit in den Trümmern einer zerstörten Zivilisation leben und die radioaktive Strahlung allgegenwärtig ist. Selten habe ich eine so bedrückende und unwirkliche Welt gesehen, die in jeder Sekunde darin erinnert zu was der Mensch fähig ist. Wer die Fallout-Serie nicht kennt sollte sich am besten den Artikel bei Wikipedia durchlesen – denn ich möchte hier nur meine Eindrücke aus den ersten paar Spielstunden schildern.

Also lasst uns eintauchen in diese unvergleichliche Welt. Zu Beginn ist die Sicht verschwommen – kleine Blutstropfen heften auf der Kamera, langsam wird das Gesicht eines Arztes sichtbar und wir begreifen, das ist unsere Geburt und der vor Verzückung strahlende Mann ist niemand anderes als unserer Vater der mit liebevoller Stimme auf uns einredet. Wir können wählen ob wir Junge oder Mädchen sein und wie wir später einmal aussehen wollen – alles logisch und passend ins Spiel eingebunden. Danach verschwimmt unsere Sicht. Als sie wieder klar wird sehen wir ein Laufgitter – unsere Spielfigur muss jetzt vielleicht 2 Jahre alt sein. Wir machen unsere ersten Gehversuche und werden in den nächsten Teil unseres Lebens geworfen – den 10ten Geburtstag.  An diesem Bekommen wir unseren Pip-Boy 3000 einen Gerät das jeder der Bewohner des Vault-101 bekommt. Spielerisch lernen wir mit einem Luftgewehr den Umgang mit der Waffe und erproben wie die Gespräche in Fallout-3 funktionieren. Anderes als in andern Spielen sind diese nämlich durchaus bedeutsam – wie viel uns eine Person verrät und wie sie künftig zu uns steht entscheidet sich im Gespräch. Wenn wir schließlich im 19 Lebensjahr angelangt sind ändert sich das idyllische Leben im Vault 101 – unser Vater ist aus dem Vault 101 geflohen was einem Verbrechen gleichkommt und wir sollen dafür büßen – Hals über Kopf fliehen wir aus dem Bunker. Wenn wir das erste Mal ins Freie treten ist es zunächst einmal grell – langsam klärt sich das Bild und wir sehen zum ersten Mal die weitläufige Einöde. Überall sieht man Ruinen, Autowracks, Schrott und ab und zu  ein paar umherstreuenden Gesetzeslose. Unser Auftrag lautet nach „Megaton“, die nächstgelegen Stadt, zu gehen um dort nach unserem Vater zu suchen. Doch Fallout ist ein freies Spiel, sie können genauso gut die Welt erkunden, einen der spannenden Nebenquests machen oder einfach auf Monsterhatz gehen – alles liegt in ihrer Hand – den dies ist ein Spiel in dem sie bestimmen was als nächstes zu tun ist.

Von mir also eine klare Kaufempfehlung – denn dieses Spiel ist einfach nur genial und jeden Cent Wert den man dafür bezahlt. Allen die jetzt Blut geleckt haben empfehle ich unseren Langzeittest zu lesen der in Kürze bei allthemedia.de erschienen wird.

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