Minecraft für Neueinsteiger: Teil 2

Veröffentlicht am: 4. März 2012 Aktualisiert am: 4. März 2012

Im ersten Teil dieses Zweiteiler-Artikels lernten wir das Grundkonzept von Minecraft kennen, einer Sandbox mit jeglichen Freiheiten und zahlreichen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten.

Nach dem Beschaffen von Holz für Werkzeuge und eventuell ein Fortbewegungsmittel auf dem Wasser, gilt es die Werkbank zu zerlegen und für die Weiterreise einzupacken. Um das spätere Überleben sichern zu können, empfiehlt sich die Suche nach einem passenden Ort für den Bau einer Unterkunft. Ob diese auf einem Berg, unter der Erde oder in einem Wald angelegt wird, liegt dem Spieler völlig frei. Es macht jedoch Sinn, sich ein Plätzchen mit genügend Ressourcen zu suchen. Schafe liefern Wolle, Hühner liefern Eier und können wie Kühe auch zu Steaks verarbeitet werden. Zum Garen von Lebensmitteln und zur Veredelung von Ressourcen wie Eisenerz benötigt der Spieler einen Brennofen. Dieser wird aus dem in rohen Mengen verfügbaren Stein gebaut, indem man eine O-förmige Konstruktion in der Werkbank anlegt. Mit Kohle lässt sich der Ofen dann befeuern und brennt so lange weiter, bis die eingelegte Kohle verbraucht wurde. Somit tritt der Spieler in ein neues technologisches Zeitalter ein. Sand lässt sich übrigens zu Glasstücken einschmelzen, welche Licht in die Bude bringen. Stöcke & Kohlestücke ergeben Fackeln, die für nächtliche Minenarbeiten hilfreich sein können.

Ach ja, die Zombies

Prinzipiell findet man in den tieferne Erdschichten die wertvolleren Rohstoffe, sollte sich jedoch hüten, nicht in einer Höhle voller Gegner zu landen. Am besten auch noch unbewaffnet. Sechs gestapelte Würfel in zwei Stapeln á drei Stück ergeben eine Tür, mit welcher sich Gegner vom Eintritt ins Eigenheim abhalten lassen. Druckempfindliche Bodenplatten können diese Türen ansteuern, damit mit Stil das Haus verlassen kann. Wer so richtig auf Survival machen will, stellt noch ein Paar Fallen auf, in denen sich Nachts die Zombies verfangen können. Ach ja, die Zombies. Minecraft befasst sich thematisch nicht nur mit Survival, sondern hat auch spürbare Mittelalter-RPG-Züge, die sich im Crafting, aber auch in den Gegnern bemerkbar machen. So trifft man bevorzugt Riesenspinnen, Skelette und Untote an. Die neuen Updates jedoch beinhalten sogar freundliche NPC’s und kleine Dörfer, sowie feindliche NPC’s mit Bogenschützen. Kraken und Schweine runden das Gesamtbild ab.

Wer sich langweilt, ist wohl nicht für Freiheit gemacht

Auch Dschungelregionen gibt es seit den jüngsten Updates.

Nebst dem Tag/Nacht-Zyklus bietet Minecraft nun auch verschiedene Wettersituationen. So fand ich mich gleich beim ersten Testlauf in einer tobenden Winterlandschaft wieder, in welcher die Sicht durch Schneeflocken erschwert wurde. Der Spieler kann gesammelte Saaten auf selbstgepflügtem Boden aussähen und später auch ernten. Selbstgebaute Bögen lassen sich verzaubern. Die Vielfalt kennt keine Grenzen, insbesondere mit der Unzahl an Mod’s und Texturen wird es nicht langweilig. Vorausgesetzt man kommt mit der Freiheit zurecht.

Weitere Videos zum Thema

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