Aktuelle Gaming-PCs – Komplettsystem kaufen oder aufrüsten?

Veröffentlicht am: 15. Januar 2014 Aktualisiert am: 15. Januar 2014

Komplettsystem kaufen oder aufrüsten? Diese Frage stellen sich jährlich viele Gamer, die aufgrund einzelner Spiele ihr System aufrüsten oder ihren aktuellen Desktop-PC überhaupt erst Gaming-fähig machen möchten. Anders als noch vor einigen Jahren, hat sich die Hardware-Industrie in den letzten Jahren verhältnismäßig langsam weiterentwickelt. Wurde vor 6-8 Jahren noch im Jahrestakt neue Hardware fällig, kann ein durchdachter, aktueller und in sich stimmiger Gaming-PC alle aktuellen PC-Spiele und auch solche, die bereits angekündigt sind, durchaus auf maximalen Grafikeinstellungen mit hohen FPS-Zahlen tragen.

Der Gaming PC: Worauf kommt es an?

Der wichtigste Aspekt ist nach wie vor die Grafikkarte, welche wohl das teuerste Element bei einem neuen PC darstellt. Grundsätzlich kann schon mit 500 Euro ein spieletauglicher PC zusammengestellt werden. Voraussetzung in dieser Preisklasse ist allerdings der Zusammenbau in Eigenregie.

Damit tatsächlich alle aktuellen und kommenden Games laufen, sollte unbedingt eine Direct-X-11 Grafikkarte gewählt werden.

MSI R9 270

MSI R9 270

Eine mögliche Einsteigerlösung ist beispielsweise eine MSI R9 270 Gaming oder eine ATI Radeon HD 7800. Mit beiden Grafikkarten können alle aktuellen und kommenden Spiele problemlos, und häufig sogar mit aktiviertem 2-4x Anti-Aliasing, ruckelfrei gezockt werden. Ein 6-Core-Prozessor sorgt für die nötige Rechenleistung und kann in Verbindung mit einer der genannten Grafikkarten durchaus zu Höchstleistungen animiert werden.

Eine günstige Mittelklasselösung ist beispielsweise ein AMD FX 6300 aus der AM3+ Reihe. Als Arbeitsspeicher reichen in dieser Konfiguration 4,0 Gbyte DDR3. Mehr RAM würde in diesem Fall keinen Sinn machen, da die zusätzlichen Gigabyte eh nicht von dem Prozessor ausgenutzt werden könnten.

Wird tatsächlich ein High-End System angestrebt, sollten mindestens 750 oder gar 1000 Euro eingeplant werden. Dann ist der Gaming PC unter Garantie auch für die kommenden Jahre abgesichert und kann alle Spiele mit aktiviertem AA ruckelfrei spielen.

Wann sollte aufgerüstet werden?

Das hängt vor allem von der Präferenz bei den Spielen ab. Viele kommende und aktuelle Strategie-, Rollen- oder Sportspiele sind z.B. nur selten so hardwarehungrig wie beispielsweise Shooter á la Battlefield 4 oder Call of Duty Ghosts.

Wer also gern Ego-Shooter spielt, muss den PC auch öfter aufrüsten. Zumindest wenn die jeweiligen Titel auch mit ihren maximalen Grafikeinstellungen genossen werden sollen. Ob aufgerüstet wird, lässt sich am einfachsten feststellen, indem aktuelle Games angespielt, bzw. Tests in einschlägigen Spielemagazinen gelesen werden. Je nachdem wie alt der aktuelle PC ist, kann er entweder um einzelne Teile ergänzt (beziehungsweise ausgetauscht) oder alternativ komplett neu gekauft werden.

Das Aufrüsten einzelner Teile ist nur dann zu Empfehlen, wenn das notwendige Know-How vorhanden ist. Außerdem dürfen die verbleibenden PC Komponenten (z.B. Netzteil oder Mainboard) nicht zu alt sein, da die neue Hardware unter Umständen nicht mehr unterstützt wird. Ein Komplett-PC spart in diesem Fall viel Nerven, da sie ab Lieferung sofort einsatzbereit sind und ihre Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt werden. So wird beispielsweise vermieden, dass unnötig viel RAM verbaut wird, welcher vom Prozessor ggf. nicht vollständig genutzt werden könnte. Komplett-PCs in verschiedenen Preisklassen werden z.B. hier angeboten.

Das Fazit: Selbstbau oder Komplett PC?

Stehen 500, 1000 oder 1500 Euro zur Verfügung und sollen in einen neuen PC investiert werden, wird der Selbstbau-PC immer über die leistungsfähigeren Komponenten verfügen. Tipps zur Konfiguration in verschiedenen Preisklassen finden sich z.B. bei gamestar.de. Während einzeln betrachtet die Leistung zwar über das Niveau eines Komplett-PCs hinausgeht, können Selbstbau-PCs ihre volle Leistungskraft nur dann entfalten, wenn jedes einzelne Stück der Hardware perfekt auf das Leistungsniveau aller anderen Komponenten abgestimmt wurde. Ohne fachliches Know-How, was natürlich später auch beim Zusammenbau notwendig wird, ist das kaum umzusetzen. Für PC-Experten führt an Selbstbau kein Weg vorbei, alle anderen erhalten mit Komplett PCs eine qualitativ hochwertige Alternative.

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