Lungenpest in China: Behörden stellen über 10.000 Menschen in Quarantäne

Veröffentlicht am: 3. August 2009 Aktualisiert am: 3. August 2009

Was ist nur los auf der Welt: Erst die Schweinegrippe, die vielen Menschen zu schaffen macht (Fragen und Antworten zur Schweinegrippe finden sie HIER) und nun gibt es eine Lungenpest in China.

Zwei Menschen sind bereits an jener gestorben. Ein 32 jähriger Hirte stab bereits. Später kam auch der Nachbar vom Hirten ums Leben, da er sich wahrscheinlich bei ihm inifziert hat. 11 weitere Erkrankungen soll es noch geben. Die Erkrankten sollen sich bereits im Krankenhaus befinden. Berichten zufolge soll es sich aber um Angehörige des Toten Hirten handeln. Deshalb haben die chinesischen Behörden die gesamte Stadt Ziketan abgeriegelt. Die Stadt soll auch noch genügend Vorräte haben, um ohne neue Lieferungen auszukommen. Wie lange die Quarantäne noch bleiben soll, ist indes nicht bekannt. Das soll die gefährlichen Lungenpest an der Ausbreitung hindern.

Erkrankte können nur mit Antibiotika gerettet werden. Die Antibiotika Streptomycin und Chloramphenicol können die Erreger unschädlich machen.

Symptome der Lungenpest sind neben Fieber und Atemnot auch blutiger Auswurf. Wer also in Ziketan war und jetzt Krank geworden ist, soll sich sofort bei den Behörden melden.

Informationen zur Lungenpest

Von allen Formen der Pesterkrankungen entwickelt sich die Lungenpest am schnellsten und ist deshalb als gefährlichste Form anzusehen, ausgelöst durch das Bakterium Yersinia pestis. Die Behandlung erfolgt mit verschiedenen Antibiotika. Allerdings lässt sich die Lungenpest nur bei frühzeitiger Erkennung erfolgreich behandeln. Umso weiter fortgeschritten die Krankheit ist, desto höher ist dann auch die Wahrscheinlichkeit an ihr zu sterben. Übertragen wird die Lungenpest durch Tröpfcheninfektion.

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