Mit Kindern in den Urlaub: Was sie zu einer entspannten Autofahrt beachten müssen

Veröffentlicht am: 8. August 2010 Aktualisiert am: 8. August 2010

Wer kennt das nicht – quengelne Kinder auf dem Rücksitz? Hier erhalten Sie wertvolle Tipps rund um Autoreisen mit Kindern und wie Sie trotzdem ganz entspannt am Urlaubsort ankommen

Alle Eltern  kennen es , man freut sich schon so lange auf den heiß ersehnten Urlaub, dann ist der große Tag endlich da und plötzlich verspürt man ein merkwürdiges Grummeln in der Magengegend, ein ganz ungutes Gefühl. Ach ja, die Kinder. Hunderte von Kilometern auf der Autobahn und ständig das Nörgeln, Quengeln und Kreischen von hinten. Und dann vielleicht auch noch ein Stau.

Oft liegen die Nerven schon blank, bevor man überhaupt in die Nähe des Urlaubsortes gekommen ist. Doch was kann man dagegen tun? Wie schafft man es, das die Kleinen endlich aufhören zu schreien, zu streiten und zu fragen: „Papa! Mama! Wann sind wir endlich da?“ oder „Papa! Mama! Dauert das noch lange? Mir ist so langweilig!“ Ganz beliebt ist es auch bei Kindern, alle paar Kilometer urplötzlich so dringend auf die Toilette zu müssen, das man es nicht mehr aushält, was die Kleinen dann meist auch lautstark untermauern.

Es ist aber eigentlich ganz einfach, mit ein paar kleinen Vorbereitungen genau solche Situationen zu verhindern. Sorgen Sie dafür das Ihr Urlaub bereits unterwegs beginnt. Sie werden sehen, es ist wenig Aufwand und Sie werden bestimmt Ihren Spaß daran haben.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete – was Sie bereits im Vorfeld  tun können

Ganz wichtig, vorausgesetzt Sie verreisen nicht mit einem Baby, reden Sie vor Reiseantritt mit den Kindern. Handeln Sie einen Deal mit ihnen aus, bei dessen Einhaltung eine Belohnung am Urlaubsort winkt. Sie können auch eine kleine Wette abschließen, dabei entwickeln Kinder häufig einen ungeahnten Ehrgeiz. Erklären Sie den Kindern ganz sachlich, wie lange die Fahrt in etwa dauern wird und das auch Sie selber gerne entspannt in den Urlaub fahren möchten, ohne Genörgel und Geschrei. Wenn man Kinder wie Erwachsene behandelt, reagieren sie oft vernünftiger, als man es sich je vorgestellt hätte.

Denken Sie daran, das die Kinder genügend Spielsachen für die Reise dabei haben. Idealerweise lassen Sie sie das Spielzeug selber aussuchen, so zählt die Beschwerde, das Spielzeug sei langweilig und doof, später nicht mehr. Auf gar keinen Fall dürfen Sie die CD´s mit den Kinderliedern vergessen. Sollten Sie vor Reiseantritt genügend Zeit dafür haben, sammeln Sie ein paar Informationen über Ihre Fahrtroute. Bestimmt gibt es interessante Burgen oder Schlösser entlang der Autobahn. Was Sie ansonsten noch auf gar keinen Fallvergessen dürfen ist, ausreichend Trinken für unterwegs, bei gegebener Reisekrankheit die entsprechenden Medikamente, eventuell eine Wechselgarnitur, ein Kopfkissen und eine Decke für jedes Kind.

Alles eingepackt? Dann gehts los. Was Sie unterwegs beachten müssen

Ganz wichtig ist in erster Linie natürlich – versuchen Sie, nicht mit der großen Reisewelle mitzufahren. Wenn es irgendwie möglich ist, fahren Sie Nachts, dann schlafen die Kinder von Haus aus die meiste Zeit. Sollten Sie weder das Eine noch das Andere ermöglichen können, planen Sie auf alle Fälle regelmäßige, ausreichend lange Pausen ein, bei denen sich die Kinder so richtig austoben können. Eventuell haben Sie bereits im Vorfeld nach entsprechenden Rasthöfen entlang Ihrer Strecke gesucht.  Nun denn, erinnern Sie Ihre Kinder ruhig an das Abkommen, das Sie mit ihnen geschlossen haben. Richten Sie sich nach Ihren Kindern wenn diese eine ihrer Musik – CD´s hören wollen. Vielleicht singen Sie auch einfach gemeinsam mit den Kindern?

Nun, wie gesagt, sollten Sie die Zeit gehabt haben, im Vorfeld etwas über Ihre Fahrtroute zu recherchieren, können Sie jetzt den Kindern spannende oder gruselige Geschichten zu einer Burg oder einem Schloß am Rande der Autobahn erzählen. Oder die Kinder dürfen sich selber Geschichten ausdenken. Daran haben Kinder oft einen Riesenspass.

Und denken Sie immer daran, je ruhiger Sie selber sind, desto ruhiger sind auch Ihre Kinder. Sind Sie selber genervt, angespannt und gereizt, werden Ihre Kinder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch total unentspannt sein. denken Sie immer daran: Vor Ihnen liegen die schönsten Wochen des Jahres. Und ganz wichtig ist: Lassen Sie Ihre Kinder auf dem Rücksitz auch ruhig mal rumalbern, auch wenn es etwas lauter wird, sie quengeln ja nicht.

Und vergessen Sie nicht, dasselbe gilt auch für den Rückweg, denn Sie wollen doch nicht schon wieder urlaubsreif sein, wenn Sie gerade daheim angekommen sind? Aber so oder so, der nächste Urlaub kommt bestimmt.

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