Winnenden Prozess: Vater zu 21 Monaten auf Bewährung verurteilt

Veröffentlicht am: 10. Februar 2011 Aktualisiert am: 16. Februar 2011

Am 11. März 2009 gab es in Winnenden, nahe Stuttgart, einen Amoklauf des 17-jährigen Tims. Dieser erschoss 15 Menschen. Der Amoklauf begann in einer Realschule in Winnenden. Von dort aus flog er. Bei seiner Flucht brachte er weitere Menschen um. AllTheMedia berichtete damals – HIER LESEN. Letztendlich begeht Tim K. Selbstmord. Die Waffe fand er im unverschlossenen Waffenschrank seines Vaters, welcher bei einem Schützenverein Mitglied ist.

Heute nun wurde das mit Spannung erwartete Urteil gesprochen. Der 52-jährige Vater von Tim K. wurde nun zu 21 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Landgericht Stuttgart veruteilte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz, denn er hatte die Pistole nicht richtig verschlossen.

Hinzukommt, dass die Eltern von den Mordfantasien des Sohnes wussten, da sich Tim K. in einer psychiatrischen Klinik befand. Die Ärzte haben den Eltern davon in Kenntnis gesetzt. Daher sind auch die Angehörigen der Opfer empört, dass der Vater die Waffen nicht richtig verschlossen hat, wenn sein Sohn solche Fantasien hat.

Doch dieses Urteil nahm der Vater nicht hin und wird Revision gegen das Urteil einlegen. Demnach fehle „die Überzeugungskraft des Urteils“.

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