Frust der Fans nach der 1:2 Niederlage der Herthaner
Hertha BSC Berlin: Abstiegs-Krawalle der Fans in Berlin – Fußball Bundesliga
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Wer hätte nach der letzten Saison gedacht das Hertha dieses Jahr um den Abstieg mitspielen würde? Wahrscheinlich keiner, man sah sich in der Tabelle wieder auf einen Internationalen Platz, wenn nicht sogar um die Meisterschaft mitspielend, aber nachdem man Leistungsträger gehen lassen hat, weil diese sich nicht mit dem Trainer verstanden haben und deswegen nicht im Team verbleiben wollten. Und nachdem man eben diese Leistungsträger nicht wirklich ersetzt hat, ging es dieses Jahr eben nicht um die Meisterschaft, sondern um den Abstieg!
1:2 gegen Nürnberg macht den Abstieg immer wahrscheinlicher…
Doch nach der erneuten Niederlage gegen einen direkten Abstiegskandidaten ist der Abstieg nun wohl besiegelt und die Fans von der Hertha sehen das wohl genauso, weshalb sie nach dem Spiel auch ihren Unmut gezeigt haben. 100 Chaoten aus der Hauptstadt stürmten nach dem Spiel den Platz, demolierten die Trainerbank und machten ihren Unmut durch Krawalle, vor. Ob und gegen wen sich diese Gewalt entladen hätte, wenn die Ordner nicht für Ordnung gesorgt hätten, ist so nicht zu sagen, aber eines dürfte klar sein, die Spieler werden bei den Fans keinen leichten Stand mehr haben. Die Spieler werden sich fragen lassen müssen, ob sie genügend Willen und Leistungsbereitschaft gezeigt haben um den Klassenerhalt zu sichern, sie werden sich Fragen lassen müssen, ob sie noch Fußball in Berlin und ob sie noch Fußball in der ersten Bundesliga spielen können und wollen.
Gewalt ist keine Lösung
Auch wenn der Frust natürlich groß ist, ist Gewalt noch lange keine Alternative. Vielmehr sollte man als Fan jetzt noch mehr hinter seinen Verein stehen und einen würdigen Abstieg aus der ersten Liga vollbringen. Hertha wird nicht lange in der zweiten Liga verbringen wenn sie es schaffen ihre Mannschaft zu ordnen und wenn sie keine Probleme mit der Lizenz bekommen werden, denn das dürfte das einzige Problem sein, bei den Schulden die der Verein derzeit hat.


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