Lena Meyer-Landrut: Album My Cassette Player am 7.5. und bei Schlag den Raab

Veröffentlicht am: 6. Mai 2010 Aktualisiert am: 6. Mai 2010

Es ist soweit: Morgen erscheint das lang erwartete Album von Lena Meyer-Landrut „My Cassette Player“! Unser Star für Oslo nennt sich jetzt ganz einfach nur noch „Lena“ und bringt nach dem riesen Erfolg von Ihrer mit Platin ausgezeichneten Single „Satellite“ nun Ihr erstes Album auf den Markt.

Am Samstag 08.05.2010 ist Lena sogar gleich 2 x im TV zu sehen – auf Pro7 bei „Schlag den Raab“ und bei der ARD Sendung „Frag doch mal die Maus“.

Lena Meyer-Landrut im Fernsehen

  • 06.05.2010 – WE LOVE Unser Star für Oslo Lena (ProSieben)
  • 07.05.2010 – NDR Talkshow (NDR)
  • 08.05.2010 – Schlag den Raab (ProSieben)
  • 08.05.2010 – Frag doch mal die Maus (ARD)
  • 10.05.2010 – TV total (ProSieben)
  • 11.05.2010 – TV total (ProSieben)
  • 12.05.2010 – TV total (ProSieben)
  • 13.05.2010 – TV total (ProSieben)
  • 29.05.2010 – Eurovision Song Contest (ARD)

Die Lena Meyer-Landrut

Eine Story, wie sie nur die Popmusik schreibt: Eigentlich steckt Lena Meyer-Landrut aus Hannover mitten in den Vorbereitungen zum Abitur. Biologie, Sport und Geschichte sind ihre Prüfungsfächer, da gibt es einiges zu lernen. Doch nun vertritt sie die deutsche Musikszene beim Eurovision Song Contest in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Kurz nach ihrem 19. Geburtstag, wird sie am 29. Mai 2010 mit dem Song „Satellite“ auf der ganz großen Bühne stehen. „Bis zu den Klausuren im April ist es natürlich eine harte Zeit. Doch ich werde das schon schaffen“, sagt sie mit einem kleinen Seufzer. „Und dann kann ich fast schon entspannt zum europäischen Finale fahren.“

Quasi aus dem Nichts – mal abgesehen von selbstgedrehten Dance-Videos und einigen Versuchen mit der Schulband – erobert sie die Herzen des Publikums.

„Im Freundeskreis habe ich mein erstes Casting verschwiegen, damit es später keine dummen Bemerkungen gibt, wenn ich direkt rausfliege“, erzählt sie und muss an ihr heftiges Lampenfieber denken. Auch wenn Lena in ihrer Kindheit regelmäßig getanzt hat – vom Ballet zu Jazz und HipHop – hat sie ohne Klavierstunden oder Gesangstraining zur Musik gefunden. Doch sie bekommt ihre Chance – und entwickelt sich rasant weiter.

In ihren Fernsehauftritten interpretiert sie den Swingtitel „My Same“ der britischen Sängerin Adele, „Foundations“ von Kate Nash oder „New Shoes“ von Paolo Nutini. Zuschauer und Jury sind begeistert von ihrer unverfälschten, natürlichen Ausstrahlung. Ihre musikalische Mischung ist eigen und ungewöhnlich für das TV-Abendprogramm. Es sind Stücke mit Ecken und Kanten, die sie auswählt. In ihrer persönlichen Top-Ten-Liste, die von Erykah Badu und Yann Tiersen bis zu Clueso und Freundeskreis reicht, überwiegen die eigenwilligen Charaktere. Sie selbst überzeugt mit einer klaren, wandlungsfähigen Stimme. Ihre Bewegungen strahlen ein unverkrampftes Bühnengefühl aus. Schon bald ist klar, dass sie ein echtes Ausnahmetalent ist. Das Songwriter-Duo John Gordon und Julie Frost sorgt schließlich in der entscheidenden Runde mit dem schwungvollen Rhythmus-Track „Satellite“ genau für das richtige Energielevel, auf dem Lena Meyer-Landrut den Sieg davonträgt.

Am Abend des Triumphs muss Lena kurz um Worte ringen und rasch ein Glas Wasser trinken. Freude, die überwältigend wirken kann. Wenn sie dagegen ihre Vorlieben beschreibt, wird sie schnell zur Vertreterin einer Generation, die ihren individuellen Stil aus dem Baukasten der Pophistorie zusammenfügt. Immerhin kommt sie noch aus einer Welt, in der man mit zehn, elf Jahren einen eigenen CD-Spieler geschenkt bekommt. „Die erste Platte, die ich darauf gehört habe, war `Flugzeuge im Bauch` von Oli.P“, erzählt sie. „Danach ging es dann querbeet weiter. Ich habe immer alles Mögliche ausprobiert, ohne mich groß festzulegen.“ Sie sieht sich als bodenständige Erscheinung, die „in Hannover wirklich zu Hause ist“. Als persönlichen Ausgeh-Tipp in ihrer Heimatstadt nennt sie spontan einen langjährigen Independent-Club, in dem es von schräger Gitarrenmusik bis Elektronik so ziemlich alles zu hören gibt. Kein Wunder also, dass sie zu ihren Musikfavoriten auch HouseMusic („hier aber eher Deep House“) und den norwegischen Elektroniker Trentemoeller zählt. Auch Genres wie Minimal Techno kommen ihr wie selbstverständlich über die Lippen, wobei sie keineswegs als Spezialistin gelten möchte. Sie sucht ihre neuen Favoriten aus dem Netz oder spürt etwas in der Musiksammlung von Freunden auf. Ein Mix quer durch einen weiten Soundkosmos.

Dieser frische Schwung von Lena Meyer-Landrut ist der beste Beweis, dass sich die Reform des deutschen Auswahlverfahrens für den Eurovision Song Contest bewährt hat. Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ hat einen neuen Weg beschritten, sowohl von der Struktur her als auch vom inhaltlichen Anspruch. In einem bislang einzigartigen Joint Venture zwischen den Sendern ARD und ProSieben ist so eine Showreihe entstanden, die sich talentierten Newcomern verpflichtet hat. Das Konzept greift auf das langjährige Fachwissen von Moderator und Musikproduzent Stefan Raab zurück. Neben Stefan Raab als Juryvorsitzenden, saßen in jeder Sendung zwei erfolgreiche Künstler der nationalen Musikszene, gemeinsam hatte man die musikalischen Qualitäten der Kandidaten im Blickfeld. In der Endrunde sahen schließlich 4,5 Millionen TV-Zuschauer den Sieg von Lena – ein starkes Votum für diesen Neuaufbruch.

Lena steht nun vor einer rasanten Zukunft, in der das Finale von Oslo nur eine weitere Station ist. Für ein geplantes Album vertraut sie voll und ganz auf das Team um Stefan Raab. „Wir werden das wie bisher auch gemeinsam angehen. Ich freue mich sehr darauf.“

Unmittelbar nach dem Finale ist ihre Single „Satellite“ bereits auf dem ersten Platz aller wichtigen Downloadportale. Ein neuer Downloadrekord, noch nie hat sich ein Titel in Deutschland in so kurzer Zeit so gut verkauft. Die Single katapultiert sich zudem von Null auf Platz Eins an die Spitze der Singlecharts. Sie verdreht die Augen und macht eine ihrer typischen Gesten, die ironisch-charmant „jetzt nur nicht abheben“ vermittelt. „Ich versuche mich davon nicht übermäßig beeindrucken zu lassen“, sagt die Abiturienten in spe mit einem entwaffnenden Lächeln. „Klar ist das alles ziemlich krass im Moment. Doch ich stehe noch ganz am Anfang. Es ist ein Schnappschuss, mehr nicht. Ein schönes Bild für den Moment! Ich bin gespannt, welche Momente die Zukunft mir noch bringen wird“

Quelle: MCS Berlin

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